probably the same
header

Rezension: Der Augensammler - Sebastian Fitzek



xx

Der Augensammler - Sebastian Fitzek

Diese Nacht habe ich "Der Augensammler" von Sebastian Fitzek zu ende gelesen. Ich glaube dass, war ein Fehler. Dieses Buch bei Nacht zum Ende kommen zu lassen, war nicht gut, weder für meine Nerven, noch für meine, danach, vergeblichen Schlafversuche. Ein wirklich grandioser Psychothriller, der tief unter die Haut geht und dort verharrt, nachschallt und dich erst Tage später loslässt. Ich kann euch allen das Buch und den Autor ans Herz legen. Ich selbst werde mit bestimmt noch ein Buch von ihm, für meine Sommerferien besorgen. Jetzt bekommt ihr meine Rezension. Viel Spaß. Mein Buch für Tag 13 gibt es dann später. Lasst erstmal Sebastian Fitzek auf euch wirken [...] Genau wie ich es jetzt muss. Genau wie John Katzenbach es schon im Umschlag gesagt hat: "Fitzek schreibt klar, beklemmend, mit Tiefgang. Seine Romane hallen nach, lang nachdem man die letzte Seite gelesen hat." Besser hätte ich es auch nicht beschreiben können, aber seht selbst [...]

 

Inhalt:

Der Augensammler treibt sein Unwesen. Erst ermordet er, kaltblütig, die Mutter, dann entführt er das Kind (die Kinder) und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit, sein eigen Fleisch und Blut zu retten. Dabei stellt er Spielregeln auf, die es zu befolgen gilt und schickt ausgewählte Spielfiguren in das wohl älteste Spiel der Welt, Verstecken. Alexander Zorbach, ehemaliger Polizist, jetzt Reporter bei einer Beliner Zeitung, gerät ausversehen, in dieses Spiel, obwohl er nicht zum Mitspielen eingeladen war. Deshalb muss er schon bald feststellen, dass alles einen Grund hat und jedes Leben abgezählt ist, bestimmt von der Zeit. Begleitet wird er von der blinden Alina, die ihm gesteht, sie könne in die Vergangenheit der Menschen sehen, allein durch eine einzige Berührung und gestern habe sie wahrscheinlich den Augensammler berührt ... Eine rasante Jagt beginnt, während das Ultimatum nach unten zählt [....]

 

Meinung:

Das Buch ist einfach klasse, rasant bis zur letzten Seite. Ich hatte vorher noch nie etwas von Sebastian Fitzek gelesen, nur das Hörbuch zum "Seelenbrecher" gehört, was ich wirklich gut fand. Aber das Buch von ihm, hat mich wirklich umgehauen. Die Idee ist grandiaos, dass man sich irgendwann fragt, wie ein Autor, solch eine Fanatsie haben kann. Ich kann euch nur den Rat geben, lest das Buch am Tage zu ende. Ich habe es in der Nacht getan und jede Seite hat in meinem Kopf nachgepocht. Denn noch Minuten, Stunden nach zuschlagen des Buches, wird man geschüttelt, von seinen letzten Buchstaben, die man immernoch real auf seiner Zunge schmecken kann. Auch faszinierend, fand ich den Aufbau des Buches. Es beginnt mit dem Epilog und endet mit dem Prolog. Zudem werden die Seiten nach hinten runtergezählt. Man gebinnt ca. bei 448 Seiten und liest sich ca. bis Seite 8. Dieses Schema erinnert an das Ultimatium und steuert auf eine Katastrophe zu.

 

Eure Jennifer

20.6.10 12:52
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Design
Gratis bloggen bei
myblog.de