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Überlebenszeichen & Isola.



Hallo meine Lieben,

Ich lebe. So viel vorneweg, weil ich mich ja eine Zeit lang nicht wirklich habe blicken lassen. Ich habe soviel um die Ohren, dass ich es zeitlich nicht auf die Reihe bekomme jeden Tag ein Buch vorzustellen. Aber das ist nicht schlimm, glaube ich und es passt irgendwie zu mir. Ich kann mich einfach nicht an solche Sachen halten, deswegen werde ich mir jetzt einfach immer irgendwelche dieser "Aufforderungen" rauspicken und das jeweilige Buch vorstellen. So bekommt ihr zwar nicht jeden Tag eins oder in genau der Reihenfolge, aber immerhin. Wenn ich aus der Toscana zurück bin, gibt es auch noch ziemlich viele Rezensionen, denn ich habe mal wieder mein Geld in der Buchhandlung gelassen und gebe mehr aus, als ich habe. Wie immer eben.

Auf der Autofahrt zu dem Geburtstag meiner Oma am Wochenende habe ich es auch endlich geschafft ein Buch zu lesen, das ungelesen in meinem Regal stand. Isola von Isabel Abedi. Ich glaube mich zu erinnern, dass Jenny es euch schon vorgestellt hat, aber zwei Meinungen sind besser als eine.

xx Inhalt nach Amazon:

Sie sind zu zwölft und sie haben das große Los gezogen. Drei Wochen
allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro - als Darsteller
eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen - bei dem nur
sie selbst wissen, was Wahrheit ist und was Lüge. Doch dann wird das
paradiesische Idyll für jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen
Hölle. Und am Ende müssen die Jugendlichen erkennen, dass die Lösung tief in ihnen selbst liegt.

Das Buch ist aus der Sicht der 17 - Jährigen Joy geschrieben erzählt, wie sie an dem Projekt auf Isola teilnimmt und gleichzeitig noch einem anderen Wunsch nachjagt. Ihr Inselname ist gleichzeitig ihr richtiger Name: Vera. Außerdem verliebt sie sich in den geheimnisvollen und attraktiven (Nein, es ist kein Vampir - und auch kein Fantasyroman) Solo, der ebenfalls 3 Wochen auf der Insel verbringt. Viel mehr kann man nicht verraten, ohne das man zu viel sagt, deswegen lasse ich das an dieser Stelle auch.
Isabel Abedi überzeugt - wie eigentlich immer - mit ihrem spannenden Schreibstil und ihrer - meiner Meinung nach - sehr realitätsnahen Erzählgabe. Man ist in den Figuren, glaubt sie zu kennen und ist dann überrascht, weil alles ganz anders ist, als man dachte. Ihre Charas sind immer sehr vielschichtig und selbst die Arrogantesten haben eine verletzliche Seite, sind Angsthasen oder tun Dinge, die man einfach nicht von ihnen erwartet hat. Ihre Hauptfiguren haben meistens eine erlebnisreiche, nicht immer schöne Vergangenheit hinter sich, an der sie immer noch knabbern und die in den Büchern Randthema werden. Ebenso ihre Ideen sind immer wieder unglaublich, vielschichtig und gut durchdacht.

Mich hat das Buch begeistert, nachdem ich es endlich mal gelesen habe, obwohl ich so lange drumherum gekommen bin. Da es nicht sonderlich dick war, habe ich es auch auf einer Autofahrt durchgelesen und konnte es einfach nicht aus der Hand legen.

Allerliebste Grüße, Marie

 

22.6.10 17:51
 


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