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Rezension: Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele - Suzanne Collins



Hallöchen ihr Lieben,

ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Wochenende. Gestern war es ja zum Glück etwas Milder, trotzdem habe ich die Sonne unterschätzt und einen knallroten Sonnenbrand davon getragen. Schuld war aber wohl auch mein Buch: "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" von Suzanne Collins. Dieses Buch, habe ich genau wie die Sonne, total unterschätzt. Ich hatte es mir, wie erwähnt, schon einmal ausgeliehen, es angelesen und fand es eher langweilig und so lala. Ich habe mich so unglaublich damit getäuscht, denn nur ein paar kleine Seiten, nachdem ich aufgehört hatte, geht einem das Buch buchstäblich bis "unter die Haut". Es ist also nur logisch, dass ich das Buch schon gestern zu ende gelesen habe und ich euch jetzt unbedingt, davon berichten muss. Hier also meine Rezension für euch, viel Spaß:

 

xx Stell dir vor, die Welt, wie du sie heute kennst, exestiert nicht mehr [...] Du wirst mit einem Jungen / Mädchen aus deiner Stadt, in eine Arena geschickt, mit 22 anderen Jugendlichen, die alle nur ein Ziel haben: deinen Tod. Denn gerade dein Tod und ihr Sieg, bedeutet für viele Hundert Menschen, im Siegerbezirk ein Jahr Nahrung, ein Jahr Reichtum, ein Jahr ohne Sorgen. Versuche dir vorzustellen, wie du auf Bäumen hockst, durch Dreck kriechst, Nahrung suchst, Schlaf suchst, aber immer mit Sorge im Nacken leben musst, dass an jeder Wasserquelle, an jeder Nahrungsquelle, an jedem Schlafplatz, ein Feind lauert und nach deinem Tod dürstet. Stell dir all dies vor und sag mir dann, dass du keine Angst hast. Denn mit Angst überlebst du diese Hungerspiele nicht [...] Ein Startschuss erklingt und die 74. Hungerspiele beginnen:

Inhalt:

Noramerika exestiert nicht mehr, es wurde zerstört, aus seinen Trümmern Panem gebaut. Ein Kapitol regiert das Land und teilt die Landschaft in dreizehn Distrikte, jeder bekommt ein Aufgabengebiet. Jeder Bewohner dieser Distrikte muss hart arbeiten, lebt aber dennoch in Armut, nur der Staat lebt in Reichtum und Überlegenheit, fordert von den Leuten, dass sie an ihre Grenzen gehen, Hunger leiden und keinen Widerstand leisten. Um den Leuten zu beweisen, wie grausam und stark das Kapitol ist, finden jährlich die Hungerspiele von Panem statt. Ein Spiel um Leben und Tod. Denn nur einer der 24 Jugendlichen, die zusammen in eine Arena gesteckt werden, darf das grausame Spiel überleben, denn so besagen es die Regeln.

Als die 16-jährige Katniss erfährt, das jenes schwere Los, bei den 74. Hungerspielen, auf ihre Kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie nicht lange und meldet sich an ihrer Stelle freiwillig. An ihrer Seite, fällt das Los für den männlichen Kandidaten, auf den gleichaltigen Jugen Peeta, den Katniss von der Schule kennt. Noch ahnen beide nicht, dass ihre Schicksale unglücklich ineinander verstrickt sind, denn noch haben die Spiele auf Leben und Tod nicht begonnen, doch der Startschuss lässt nicht lange auf sich warten [...]


Meinung:

Mein Atem ging schwer, meine Finger waren Schweißnass, mein ganzer Körper bebte, als ich dieses Buch regelrecht: verschlang. Wenn ich behaupten würde, ich war "besessen", so ist das eine Meilenweite Untertreibung. Ich habe mich nicht getraut auf Toilette zu gehen, ich habe mich nicht getraut zu essen und ich habe mich nicht getraut zu trinken. Ich war an meinen Stuhl gefesselt und in der Geschichte gefangen - die mit jeder Seite spannender wurde.

Die Geschichte wird aus der Sicht der 16-jährigen Katniss erzählt, die voller Gefühle und Leidenschaften getrieben wird, jedoch noch lange nicht ihren Weg gefunden hat. Auf Grund dessen, fallen viele ihrer Handlungen eher gefühlsgeleitet als bedacht aus. Doch durch ihre wilde, herzliche Art, zieht sie den Leser direkt in seinen Bann. Die Geschichte ist zudem flüssig und einfach geschrieben, sodass man "in seinem Fluss" nie durch unnötige Textpassagen herausgerissen wird. Das Ende ist, obwohl es sich um eine Triologie handelt, weitgehend abgeschlossen. Es bleiben zwar noch viele Fragen offen und der Leser bleibt auch neugierig und gespannt auf die Folgebände jedoch, so ging es zumindest mir, konnte ich damit leben, oder zumindest bis zum zweiten Buch "überleben". Ich habe mich auf jeden Fall verliebt, in die Geschichte und in die Autorin. Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, hat es noch Stunden danach wild in meinem Kopf gepocht und mich nicht schlafen lassen. Teilweise kam mir die reale Welt unreal vor und ich war genauso verirrt in Katniss Gefühlen wie sie selbst. Ich kann ihre Emotionen sehr gut nachvollziehen und fühle mich ein Stück durch ihre Geschichte und ihr Schicksal, mit ihr verbunden. Ich freue mich auf Folgebände und sage einfach nur:"Wow" - ich bin sprachlos [...]

 

 

Damit wünsche ich euch noch einen schönen Abend, ich lese jetzt den zweiten Band: "Die Tribute von Panem - Tödliche Liebe" von Suzanne Collins weiter, bin schon in der Mitte und auch er ist unglaublich spannend. Alles Liebe, bis morgen [...]

Eure Jennifer 

18.7.10 21:45
 


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