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Tulpen: Unendliche Liebe.



Hallo ihr Lieben,


Ich hoffe, ihr seid gut in eure Ferien gestartet und lest fleißig. Ich habe inzwischen so viele ungelesene Bücher in meinem Regal, dass ich mich frage, wie ich immer wieder neue Bücher kaufen kann. Dafür sind ja jetzt aber Ferien und ich werde mich bemühen so viele Bücher wie möglich zu lesen.

Das Buch, um das es heute gehen soll, ist eines, um das ich lange Zeit einen Bogen gemacht habe. Es bekam viel Lob und Kritik und trotz des schönen Covers habe ich mich nie wirklich rangetraut - und ich wusste nicht einmal weswegen. Es geht um den ersten Teil von Evermore "Die Unsterblichen" von Alyson Noel. Letztens habe ich es nach langem Nachdenken dann getan und das Buch gekauft. Wie ich es finde und ob es mich überzeugen konnte?


xxInhalt: Die sechzehnjähirge Ever verliert bei einem Autounfall ihre Familie und sie wäre beinahe auch ums Leben gekommen, wenn sie nicht seltsamerweise überlebt hätte. Sie lebt bei ihrer Tante Sabine und seit dem Unfall hat sie eine besondere Gabe: Sie kann Gedanken lesen und die Aura der Menschen sehen. Und nicht nur das - auch ihre tote Schwester Riley. Sie grenzt sich von allen Menschen ab, trägt stets Kapuzensweatshirts unter denen sie sich versteckt und hat immer ihre Musik dabei. Das bleibt lange Zeit so, bis ein Neuer auf ihre Schule kommt. Sein Name ist Damen und er zieht sofort alle Aufmerksamkeit auf sich, denn er sieht gut aus und ist geheimnisvoll. Doch das ist nicht alles, denn als Ever ihn zum ersten Mal sieht, hat er keine Aura.

Schreibstil: Alyson Noel schreibt sehr deutlich ohne kitschig zu werden, was bei dem Inhalt des Buches auch überladen wäre. Da das Buch aus der Sicht von Ever geschrieben ist, benutzt sie eine einfache Umgangssprache, die mir manchmal ein wenig auf den Wecker gegangen ist. Sehr oft verwendet sie die Worte "Ich meine..." - gerne auch mehrmals hintereinander.

Meinung: Ich habe echt keine Ahnung, was ich zu diesem Buch sagen soll. Ich weiß nicht warum, aber ich kann es kaum einschätzen. Als ich es angefangen hatte, war ich immer noch von Engel der Nacht beeinflusst, mit dem Hintergedanken, dass es ohnehin nicht getopt werden könnte. Der Anfang fiel mir entsprechend schwer, denn irgendwie kam ich nicht richtig in dieses Buch hinein. Zuerst dachte ich, es ginge um Vampire und ich hatte mich auch wirklich darauf eingestellt. Es gibt auch viele "Hinweise" darauf, doch am Ende war es ganz anders, als ich gedachte hätte. Es fiel mir schwer mich mit Ever zu indentifizieren, da sie sich so sehr abgrenzte und ihre zwei Freunde, die einzigen, die sie hat, auch etwas abgedreht sind und teilweise sogar ziemlich unfreundlich wirken. Zu Damen führe ich irgendwie eine Hassliebe. Teilweise ging er mir ziemlich auf den Wecker und im nächsten Moment fand ich ihn wieder süß. In einem Moment flirtet er mit Ever und im anderen macht er sich an irgendein anderes Mädchen ran. Das ist allerdings nur so lang nervig, bis man merkt, wie es eigentlich gemeint war. Ich fand das Buch ganz in Ordnung zum weglesen, wenn man irgendetwas lesen will, aber nicht weiß was und worauf man Lust hat, aber so wirklich überzeugt hat es mich nicht. Und das schlimme daran ist, dass ich noch nichtmal so genau sagen kann, woran das liegt. Teilweise hat Ever mich genervt und die Dinge, die sie tut, teilweise Damen, teilweise der Schreibstil und dann wieder fand ich manche Stellen total schön. Pluspunkte gab es vorallen Dingen wegen der Tulpen, die immer wieder eine große Rolle spielen und die Bedeutung dieser.
Ich denke nicht, dass ich die anderen Teile lesen werde. Für mich ist das Buch abgeschlossen.

Fazit: Ein kurzweiliges Buch, welches man schnell weglesen kann. Für Fans von Twilight sicherlich interessant, obwohl es im Grunde nicht um Vampire geht.

Wertung: 3/5.

Allerliebste Grüße, Marie

 

11.10.10 13:54
 


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