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Malinda Lo - Ash ~ Rezension



Hallöchen ihr Lieben,

Ich schiebe gleich die nächste Rezension hinterher und zwar "Ash" von Malinda Lo. Ich hab mich echt lange auf dieses Buch gefreut und nachdem ich die Leseprobe verschlungen hatte sogar noch viel mehr. Allerdings hat mich Ash nicht so sehr berührt, wie ich es gehofft hatte.

xx Inhalt:
Behütet aufgewachsen, umgeben von Märchen und Magie, lebt die kleine Aisling in einer kleinen, abgelegenen Stadt mit ihren Eltern. Als plötzlich ihre Mutter erkrankt und stirbt, bricht für sie eine Welt zusammen, denn ihre Mutter war ihre einzige richtige Bezugsperson, während ihr Vater oft auf Geschäftsreisen war. Als dieser zurückkehrt, bringt er jedoch eine neue Frau mit zwei Töchter mit nach Hause, die er schnell heiratet. Ash wird schnell klar, dass weder ihre neue Stiefmutter, Lady Isobel, noch die beiden Mädchen Ana und Clara sie akzeptieren, doch dies wird erst richtig deutlich, als auch ihr Vater an einer misteriösen Krankheit leidet und kurz darauf stirbt, denn nun ist Ash allein. Lady Isobel zieht wieder in ihr eigenes Haus und nimmt Ash mit, wo sie die Schulden ihres Vaters als Magd abarbeiten soll.
Sie lernt den geheimnisvollen Sidhean kennen, der wie sie glaubt ein Feenmann ist und freundet sich mit ihm an. Als sie jedoch auch die königliche Jägerin Kaisa kennenlernt, entwickelt Ash einige Wünsche, die ihr Sidhean erfüllt, jedoch verlangt er ein Tribut dafür...

Schreibstil:

Die Geschichte erinnert stark an Aschenputtel, welches eines meiner Lieblingsmärchen ist. Genau so wurde auch der Schreibstil angepasst, sodass er sehr märchenhaft und verträumt klingt. Er war es auch, der mich am Ende hat weiterlesen lassen, denn er ist flüssig zu lesen und ich kam mir teilweise wirklich wie im Märchenland vor. Malinda Lo verwendet eine bildhafte Sprache und bedient sich auch an Sätzen, die man sonst nur in Märchen finden kann.

Meinung:

Ich bin leider nicht allzusehr von diesem Buch eingenommen worden, denn sobald die ersten Seiten vorüber sind, zieht sich das Buch leider enorm. Die vielen Beschreibungen und Handlungen, ohne das dabei viel gesprochen wird, haben mich dazugebracht sehr langsam zu lesen, sodass ich für wenige Seiten viel Zeit gebraucht habe. Doch nicht nur der Schreibstil wird nach einiger Zeit zäh wie Kaugummi, auch die Geschichte an sich, wird immer langatmiger. Sie erinnert zwar stark an Aschenputtel, beinhaltet jedoch auch phantastische Elemente und sorgt dafür, dass die Geschichte noch mehr Handlung bekommt. Es geschieht viel, ohne dass es wirklich wichtig oder interessant wäre. Die einzig interessante Person, Sidhean, tritt nach einer Zeit viel zu sehr in den Hintergrund und wird durch die Jägerin Kaisa ersetzt, die mir zwar gut gefallen hat, jedoch weiß man als Leser direkt worauf alles hinauslaufen wird. Das Ende war auch nicht sonderlich gut gelöst und war viel zu kurz. Erst war da noch der Konflikt und dann ist er plötzlich aufgelöst und das Ende kommt viel zu schnell.

Alles in Allem war "Ash" zwar eine interessante Neuinterpretation von Aschenputtel, erweist sich allerdings als viel zu langatmig und farblos. Das schönste an der Geschichte ist die märchenhafte Sprache, die perfekt in die Jahreszeit gepasst hat und mich dazu gebracht hat, "Ash" zu Ende zu lesen.

Wertung: 3/5

Ich wünsch euch einen schönen 3. Advent und einen ruhigen, besinnlichen Sonntag.
Eure Marie
12.12.10 12:42
 


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