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Rezension: Sorry - Zoran Drvenkar



Guten Abend ihr Lieben,

ich habe eine neue Rezension für euch im Gepäck, wie versprochen und ich denke, es werden noch mehr folgen, denn morgen ist der 3. lovelybooks-Lesemarathon, an dem ich gerne teilnehmen möchte. Ich werde jedoch nicht mit diesem Blog daran teilnehmen, sondern mit meinem eigenen, den Link habe ich euch ja gepostet. Vielleicht schaut ihr mal vorbei und erzählt mir, ob ihr vielleicht auch beim Marathon mitmacht. Würde mich freuen.

 

 


 

"Du" - Die Rache
Die vier Freunde - Die Vergebung
- doch die Geschichte hat ihr Ende noch nicht erreicht!


Inhalt:

Wolf, Kris, Frauke und Tamara sind unzertrennlich und seit Jahren eng befreundet, als sie eines Tages zusammenhocken und alle das gleiche Problem plagt: ihr Job oder auch Arbeitslosigkeit, kommen die vier auf eine Idee, die einen bitteren Beigeschmack bereithalten soll - Sie gründen eine Firma für Entschuldigungen. Sprich: Sie nehmen Aufträge von Leuten an, die sich nicht trauen sich zu entschuldigen und überbriegen in dessen Namen den Anderen ihr Mitgefühl und ihr "Es tut mir leid."
Zur selben Zeit, fasst "du" deinen Plan, du willst Rache und du willst, dass diese Rache von den vier Freunden entschuldigt wird.
Die Geschichte nimmt also ihren Lauf, als "du" tötest und darauf Kris, Frauke, Tamara und Wolf zur Leiche schickst und ihnen drohst, dass wenn sie sich nicht bei der Leiche entschuldigen, du ihren Familien leid zufügen wirst.

So nahm das Drama seinen Lauf, so fing alles an, doch so endete es nicht, noch lange nicht...

Meinung:

Ich habe das Buch bei einem Gewinnspiel gewonnen und es hat mich schon immer irgendwie verfolgt, denn es ist eines der Bücher, welches man zwar fast immer in der Buchhandlung in die Hand nimmt, doch dann trotzdem nicht kauft. Als ich es also gewann, dachte ich nur, dass es nun doch seinen Weg in mein Bücherregal geunden hat. Und schon am Anfang, war ich wirklich begeistert, denn der Schreibstil, war neu und hat mich neugierig gemacht. So waren die Kapitel alle aus verschiedenen Perspektiven verfasst. Einmal die der vier Freunde, des Mannes "Der nie da war" und von "DU". Wenn ich euch jetzt erklären würde, was es mit den einzelnen Sichtweisen auf sich hat, dann würde ich zu viel verraten, deshalb sage ich nur soviel, dass mich vorallem die "Du" Perspektive sehr beeindruckt hat. Ich habe mich immer direkt angesprochen gefühlt und am Anfang, trotz der Geschehnisse, eine richtige Sympathie zu der Person "DU" entwickelt.

Hier ein Auszug:
"Und an dieser Stelle verlassen wir für einen kurzen Moment Wolf und Frauke. Wir verlassen Tamara, die lesend auf dem Sofa liegt, und Kris, der ein Stockwerk darüber unter der Dusche steht. Es ist an der Zeit, daß du in diese Geschichte eintrittst. Durch eine Hintertür. Wie ein Geist, der aus dem Boden aufsteigt und die Bühne für sich einnimmt. Willkommen"

Also ich kann wirklich nur nochmal sagen, der Schreibstil alleine, hat schön fünf Herzen verdient. Jetzt kommt jeder doch große "aber". Denn leider hat mir der Inhalt der Geschichte und insbesonders das Ende der Geschichte nicht sonderlich gefallen - sicherlich ist das Geschmackssache, aber es hat mir einfach nicht zugesagt. Dazu kommt, dass ich, wenn nicht die Sichtweisen der vier Freunde dargestellt wurden, ein wenig verwirrt war, wieviele Personen nun eigentlich noch in die "Sichtweisen" verstrickt sind. Ich weiß nicht, ob das so vom Autor gwollt ist, oder ob ich vielleicht nur damit Probleme hatte, doch teilweise viel es mir schwer alles zu erfassen und zuzuordnen.

Doch trotzdem, kann man am Ende zusammenfassen, dass "Sorry" ein durchaus spannender Thriller ist, bei dem sich gegen Ende, jedes Puzzleteil zusammenfügt und ein Ganzes ergibt.

 

 

Irgendwie geht "ImageShack" gerade nicht auf, deshalb bekommt ihr das Bildcover und die ganze sonstige "bildliche Verschönerung" erst morgen. Also ihr Lieben, schlaft später schön, bis morgen.

Eure Jenny

25.2.11 22:28
 


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