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Rezension:Red Riding Hood: Unter dem Wolfsmond - Sarah Blakley-Cartwright



Hallo ihr Lieben,

hier wieder eine neue Rezension für euch! Vie Spaß damit : ) 

 

"Der dritte Schlag der Kirchenglocke verklang, und alles wurde still. Im Dorf war jemand gestorben. Valerie erstarrte. Bimm. Ein vierter Glockenschlag zerriss die Stille. Die Welt platzte auf und enthüllte ihr rohes Inneres. Valerie und Peter sahen einander an, verwirrt zuerst, ehe die schreckliche Erkenntnis kam. Der vierte Glockenschlag bedeutete nur eins: Er hat wieder getötet. Der Wolf."
 

Inhalt:
Valeries leben ändert sich schlagartig, als sie das erste Mal dem Werfolf, Auge um Auge gegenüber steht. Sie ist ängstlich, doch gleichzeitig fasziniert und weiß tief in ihrem Inneren, dass er nur aus einem Grund von ihr abgelassen hat, er hat noch etwas viel Größeres mit ihr vor.

Zehn Jahre später, erinnert sich das junge Mädchen noch genau an ihre Begegnung mit dem Tier, doch ebenso, an das Verschwinden ihres Kindheitsfreundes Peter. Beide Ereignisse haben bei Valerie tiefe Spuren hinterlassen. Sie sehnt sich nach ihrem Freund, denn keiner hat sie je so gut verstanden wie Peter. Er hat sie nie, wie die Anderen Dorfbewohner für etwas verurteilt. Schon gar nicht für ihren Wunsch nach Freiheit. Jedes Jahr bringen die Dorfbewohner dem Wewolf ein Tieropfer, um ihn zu besänftigen, dass er von ihren Familien ablässt, doch dann folgt der Tag der Ernte, der alles verändern soll [...]
Valerie, ist das erste Mal mit bei der Ernte, der Beweis, dass sie nun eine Frau ist und heiratsfähig, doch eigentlich macht sie sich wenig aus Jungs, obwohl der begehrte und hübsche Henry Lazar, zum Neid aller aderen Mädchen, um sie wirbt. Doch dann, steht er wieder vor ihr, wie aus dem Nichts - Peter. Und schließlich muss sich das junge Mädchen eingstehen, dass da ein Gefühl in ihrer Brust ist, dass sie nicht deuten kann. Ein pochen, dass es ihr kaum möglich macht zu atmen. Sie beschließt zu fliehen, mit Peter. Der Wunsch nach Freiheit treibt sie an. Noch ahnt sie nicht, dass ihre Hand längst einem Anderen versprochen ist, noch ahnt sie nicht, dass der Blutmond alles aus den Fugen werfen wird. Denn er ist zurück, der Wolf und er hat nur ein Ziel: Er will Valerie holen. Tief in ihrem Inneren weiß sie es, noch bevor das erste Opfer das ganze Dorf in Angst und Schrecken versetzt.

Meinung:
Auf "Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond", war ich durch den aktuellen Kinotrailer aufmerksam geworden. Sofort war ich gefesselt und mein Entschluss gefasst, dass ich das Buch dazu lesen musste. Es handelt sich hierbei um eine moderne Abwandlung von "Rotkäppchen" die an einigen Stellen, Elemente aus dem Märchen realisiert. So erwartete ich eine spannende und mitreißende Liebesgeschichte und wurde nicht enttäuscht.

Der Schreibstil der Autoin ist schön, klar und flüssig. Als Leser schafft man es direkt, in die einzelnen Gedanken der Figuren einzutauchen und so auch ihre Beweggründe nachzuvollziehen. Dadurch, dass man in die Gedanken jeder Figur einen Einblick bekommt, erlangen diese eine gwisse Tiefe. Besonders den Charakter von Henry und Valerie fand ich sehr interessant. Denn auf den ersten Blick, ist meiner Meinung nach, keiner der Figuren wie sie wirklich scheint.

Die Geschichte an sich, war spannend und bewegend. Teilweise war ich so ergriffen, dass ich Gänsehaut bekam. Als Leser wird man von der Frage bestimmt, wer denn nun wirklich der Werwolf ist, wer sich hinter diesen grausamen Morden versteckt. Doch bis zuletzt, treibt einen die Autorin an der Nase herum, verstreut falsche Fährten, die sie dann nach einigen Kapiteln wieder verwirft. Man denkt also, man weiß wer der Täter ist, man denkt, endlich ergibt alles einen Sinn, nur um dann zu erkennen, dass dies nicht die Wahrheit ist.

Gegen Ende spitzt sich die Lage immer und immer mehr zu, es wird spannender und spannender, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Die Charakter werden immer wilder, aus Angst vor dem Wolf und die Morde immer blutiger. Ich fand es teilweise bedenklich, ob die Darstellung der Opfer nicht doch ein wenig zu grausam ist, da dieses Buch in der Jugendbuchabteilung verkauft wird. Aber anhand der Tatsache, dass es soviele "Schmachtromane" gibt, in welchen der Wolf als fast "handzahm" dargestellt wird, der seiner Angebeteten einenn Liebesschwur nach dem Anderen zuflüstert, empfand ich dieses Buch als erfrischende Abwechslung. Einzig und allein das Ende der Geschichte konnte mich gar nicht überzeugen. Es wird, meiner Meinung nach, nicht ganz klar deutlich, wer denn nun der Wolf ist. Zudem finde ich, dass das Ende einfach unglaubwürdig wirkt. Sicherlich, in einem Buch mit "Übernatürlichem" muss die Handlung durchaus nicht realistisch wirken aber nach sovielen Schicksalsschlägen, die vorallem Valerie betreffen, kann ich mir ein übertriebenes "Happy End" leider nicht gut vorstellen. Außerdem akzeptiert Valerie den Mörder, demnach den Wolf, etwas zu sehr. Wenn man die Tatsache betrachtet, dass er ihre Schwester umgebracht hat. Vielleicht sehe ich das alles falsch und ihr seht das ganz anders, aber mir hat das Ende einfach nicht zugesagt.

Alles in allem, ist dieses Buch eine spannende, mitreißende Geschichte, die ihren Leser schnell in ihren Band nimmt. Von Gänsehaut bis Herzklopfen, hat "Red Riding Hood" alles zu bieten, was man von einem interessanten Buch erwartet. Ich freue mich unglaublich auf den Film der bald in die Kinos kommt und bin schon sehr auf die Umsetzung gespannt.



 

An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich, für das Rezensionsexemplar bei:  

 


 

7.3.11 13:58
 


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